Verbraucherschutz

Der Verbraucherschutz schützt Sie als Verbraucherinnen und Verbraucher immer dort wo Sie aufgrund Ihrer Rolle als Konsumenten - zumeist aus Unkenntnis, fehlender Information oder mangelnder Erfahrung - unterlegen bzw. benachteiligt sind. Diese Aufgabe übernehmen im Wesentlichen die Verbraucherschutzverbände. Doch deren Tätigkeiten sind Grenzen gesetzt.

Hier beginnt meine Aufgabe. Ich stelle Umfang und Spannbreite des Verbraucherschutzes beständig in Frage und versuche diese im Rahmen meiner politischen Arbeit zu erweitern bzw. auf die tatsächlichen Gegebenheiten und Erfordernisse hin anzupassen.
Das Ziel ist, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Konsumenten und Anbietern zu erreichen. Dabei ist es wichtig, dass Sie als Verbraucherinnen und Verbraucher jede Information erhalten, die Sie benötigen damit Sie bei einem Rechtsgeschäft nicht im Nachteil sind und immer wissen, worauf Sie sich einlassen. Sie sollen durch den gesetzlichen Rahmen des Verbraucherschutzes vor Täuschung, Vertragstrickserei und Missbrauch von Daten weitestgehend geschützt sein.

Hierzu habe ich in der Vergangenheit einige größere Initiativen gestartet, über die Sie sich hier informieren können. Hier einige Beispiele:

Transparenz Bonitätsauskunft

Unabhängig davon, ob ein Auto finanziert, ein Kredit aufgenommen oder eine Wohnung gemietet werden soll - niemand kommt an den Auskunfteien vorbei. Mit einer sogenannten Bonitätsauskunft soll bewertet werden wie wahrscheinlich es ist, dass die jeweiligen Kunden ihre Rechnung bezahlen. Entsprechende Einschätzungen werden direkt über den Händler oder Dienstleister bei den Auskunfteien eingeholt und können auch von betroffenen Verbraucherinnen und Verbrauchern selbst angefordert und eingesehen werden. Allerdings ist eine solche Bonitätsauskunft für Sie als VerbraucherIn in der Regel weder übersichtlich, noch gut verständlich.

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht dies zu ändern und fordere unermüdlich mehr Transparenz und Alternativen zu den derzeit existierenden Auskunfteien.

Bonushopper

Unter dem Begriff Bonushopper versteht man Konsumenten, die Bonuszahlungen oder Rabatte eines Anbieters zu Vertragsbeginn mitnehmen und den Vertrag dann sobald als möglich – zugunsten eines anderen Anbieters mit einem anderen entsprechenden Bonus - abermals wechseln.

Zum Beispiel wollte eine namenhafte Auskunftei alle Kunden von Energieversorgern in einer zentralen Datenbank speichern. Damit bin ich nicht einverstanden, denn solche Datenbanken ermöglichen es den Betreibern auch diese Bonushopper zu identifizieren und das Verhalten zu unterbinden, indem der Kunde keine neuen Verträge mehr abschließen kann. Das verstößt nach meiner Auffassung gegen das Selbstbestimmungsrecht welches dem Verbraucher die Wahl lässt bei welchem Versorger er seine Energie bezieht und wie lange.

 

Dragos Pancescu