Anfrage der Abgeordneten Eva Viehoff, Julia Willie Hamburg, Volker Bajus und Dragos Pancescu Wie steht es um das Landesinteresse an der Lösung der gesellschaftliche relevanten Fragestellung inklusiver Schulentwicklung?

Am 21. Mai 2021 veröffentlichte das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine Pressemitteilung, in der bekannt gegeben wurde, dass der Studiengang Meteorologe entgegen den Ankündigungen durch die Leibniz Universität Hannover aus dem Jahr 2020 erhalten bleibt und die angedachte Nichtwiederbesetzung dort freiwerdender Professuren zurückgenommen wurde. Dazu wird Minister Thümler wie folgt zitiert: „Das Beispiel der Meteorologie an der Leibniz Universität Hannover zeigt, dass es nicht immer einfach ist, die Balance zu finden zwischen den Anforderungen der Hochschulentwicklung, finanziellen Zwängen und unserem Landesinteresse an der Lösung wichtiger gesellschaftlicher Fragestellungen wie dem Klimawandel.“

Mit der Ratifizierung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) am 26.03.2009 hat sich die Bundesrepublik Deutschland und damit auch das Land Niedersachsen verpflichtet, die volle Verwirklichung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen ohne jede Diskriminierung aufgrund von Behinderung zu gewährleisten und zu fördern. Dies gilt in besonderem Maße für den Zugang zu Bildung.

Inklusion stellt daher ebenfalls eine gesellschaftliche relevante Fragestellung dar, deren Lösung im Landesinteresse steht.

  1. Unterstützt die Landesregierung die Pläne der Leibniz Universität zur Streichung der Professur für inklusive Schulentwicklung (bitte begründen)?
  2. Wie will die Landesregierung zukünftig die wissenschaftliche Begleitung der inklusiven Schulentwicklung ohne diese Professur sicherstellen?
  3. Wie will die Landesregierung die Ausbildungsinhalte zur inklusiven Pädagogik für angehende Lehrkräfte ohne diese Professur sicherstellen?

Die Antwort der Landesregierung lesen Sie hier.

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Anfrage der Abgeordneten Eva Viehoff, Julia Willie Hamburg, Volker Bajus und Dragos Pancescu Wie steht es um das Landesinteresse an der Lösung der gesellschaftliche relevanten Fragestellung inklusiver Schulentwicklung?

Am 21. Mai 2021 veröffentlichte das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine Pressemitteilung, in der bekannt gegeben wurde, dass der Studiengang Meteorologe entgegen den Ankündigungen durch die Leibniz Universität Hannover aus dem Jahr 2020 erhalten bleibt und die angedachte Nichtwiederbesetzung dort freiwerdender Professuren zurückgenommen wurde. Dazu wird Minister Thümler wie folgt zitiert: „Das Beispiel der Meteorologie an der Leibniz Universität Hannover zeigt, dass es nicht immer einfach ist, die Balance zu finden zwischen den Anforderungen der Hochschulentwicklung, finanziellen Zwängen und unserem Landesinteresse an der Lösung wichtiger gesellschaftlicher Fragestellungen wie dem Klimawandel.“

Mit der Ratifizierung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) am 26.03.2009 hat sich die Bundesrepublik Deutschland und damit auch das Land Niedersachsen verpflichtet, die volle Verwirklichung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen ohne jede Diskriminierung aufgrund von Behinderung zu gewährleisten und zu fördern. Dies gilt in besonderem Maße für den Zugang zu Bildung.

Inklusion stellt daher ebenfalls eine gesellschaftliche relevante Fragestellung dar, deren Lösung im Landesinteresse steht.

  1. Unterstützt die Landesregierung die Pläne der Leibniz Universität zur Streichung der Professur für inklusive Schulentwicklung (bitte begründen)?
  2. Wie will die Landesregierung zukünftig die wissenschaftliche Begleitung der inklusiven Schulentwicklung ohne diese Professur sicherstellen?
  3. Wie will die Landesregierung die Ausbildungsinhalte zur inklusiven Pädagogik für angehende Lehrkräfte ohne diese Professur sicherstellen?

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