Anfrage der Abgeordneten Susanne Menge, Eva Viehoff und Dragos Pancescu In Familienunternehmen beschäftigte Geflüchtete

Wiederholt wurden Klagen von Familienbetrieben an Abgeordnete herangetragen, die die Arbeitsbedingungen für Geflüchtete und die Hürden, vor die sich  Beschäftigungswillige Unternehmerinnen und Unternehmer gestellt sehen, thematisieren. Sie betreffen die Wohnungssuche sowie Schwierigkeiten beim Vertragsschluss über Wohnungsmietverhältnisse und Probleme durch Ausreisepflicht
oder Abschiebungen. Häufig wird eine Unterstützung seitens der Betriebe durch das Land bei diesen Problemen vermisst.

  1. Wie viele Geflüchtete mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung sind insgesamt in Niedersachsen in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt?
  2. Betrachtet man sogenannte kleine oder familiengeführte Unternehmen: In welchen Branchen sind Geflüchtete dort hauptsächlich beschäftigt?
  3. Wie viele Personen wurden jeweils in den einzelnen letzten drei Jahren aus bestehenden Arbeitsverhältnissen heraus abgeschoben?
  4. Wie viele Personen, die in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt sind, sind vollziehbar ausreisepflichtig?
  5. In welchen Branchen bestand vor dem 13.03.2020 besonderer Mangel an Arbeitskräften ohne besondere Ausbildung? Wie ist die aktuelle Situation?
  6. In welchen Branchen bestand vor dem 13.03.2020 besonderer Mangel an Arbeitskräften mit besonderer Ausbildung? Wie ist die aktuelle Situation?
  7. Welche begleitenden Probleme erschweren die Beschäftigung bzw. die Einstellung von Geflüchteten? Steht die Landesregierung hierzu im Austausch mit der IHKN oder Handwerkskammer? Welche Positionen haben IHKN oder Handwerkskammer hierzu gegenüber der Landesregierung vertreten, und welche Informationen hat die Landesregierung hierzu von IHKN oder Handwerkskammer erhalten?
  8. Wird die Landesregierung ein spezielles Programm für Geflüchtete mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung in sogenannten kleinen oder familiengeführten Unternehmen auflegen, das die (Weiter-)Beschäftigung fördert und vor Abschiebungen schützt? Falls ja, wann? Falls nein, warum nicht?
  9. Wie viele Kandidatinnen und Kandidaten (bitte nach Geschlecht aufschlüsseln) für eine handwerkliche Ausbildung hat das Projekt „Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber“ (IHAFA) jeweils in den einzelnen Jahren seit 2015 identifiziert oder vermittelt?
  10. Wie viele Duldungen bei Beschäftigung wurden seit Inkrafttreten der entsprechenden Regelung am 01.01.2020 in Niedersachsen erteilt?

Die Antworten der Landesregierung lesen Sie bitte hier.

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Anfrage der Abgeordneten Susanne Menge, Eva Viehoff und Dragos Pancescu In Familienunternehmen beschäftigte Geflüchtete

Wiederholt wurden Klagen von Familienbetrieben an Abgeordnete herangetragen, die die Arbeitsbedingungen für Geflüchtete und die Hürden, vor die sich  Beschäftigungswillige Unternehmerinnen und Unternehmer gestellt sehen, thematisieren. Sie betreffen die Wohnungssuche sowie Schwierigkeiten beim Vertragsschluss über Wohnungsmietverhältnisse und Probleme durch Ausreisepflicht
oder Abschiebungen. Häufig wird eine Unterstützung seitens der Betriebe durch das Land bei diesen Problemen vermisst.

  1. Wie viele Geflüchtete mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung sind insgesamt in Niedersachsen in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt?
  2. Betrachtet man sogenannte kleine oder familiengeführte Unternehmen: In welchen Branchen sind Geflüchtete dort hauptsächlich beschäftigt?
  3. Wie viele Personen wurden jeweils in den einzelnen letzten drei Jahren aus bestehenden Arbeitsverhältnissen heraus abgeschoben?
  4. Wie viele Personen, die in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt sind, sind vollziehbar ausreisepflichtig?
  5. In welchen Branchen bestand vor dem 13.03.2020 besonderer Mangel an Arbeitskräften ohne besondere Ausbildung? Wie ist die aktuelle Situation?
  6. In welchen Branchen bestand vor dem 13.03.2020 besonderer Mangel an Arbeitskräften mit besonderer Ausbildung? Wie ist die aktuelle Situation?
  7. Welche begleitenden Probleme erschweren die Beschäftigung bzw. die Einstellung von Geflüchteten? Steht die Landesregierung hierzu im Austausch mit der IHKN oder Handwerkskammer? Welche Positionen haben IHKN oder Handwerkskammer hierzu gegenüber der Landesregierung vertreten, und welche Informationen hat die Landesregierung hierzu von IHKN oder Handwerkskammer erhalten?
  8. Wird die Landesregierung ein spezielles Programm für Geflüchtete mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung in sogenannten kleinen oder familiengeführten Unternehmen auflegen, das die (Weiter-)Beschäftigung fördert und vor Abschiebungen schützt? Falls ja, wann? Falls nein, warum nicht?
  9. Wie viele Kandidatinnen und Kandidaten (bitte nach Geschlecht aufschlüsseln) für eine handwerkliche Ausbildung hat das Projekt „Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber“ (IHAFA) jeweils in den einzelnen Jahren seit 2015 identifiziert oder vermittelt?
  10. Wie viele Duldungen bei Beschäftigung wurden seit Inkrafttreten der entsprechenden Regelung am 01.01.2020 in Niedersachsen erteilt?

Die Antworten der Landesregierung lesen Sie bitte hier.